2. Verhandlungstag im Prozess gegen Josef Slowik

Am Montag, den 21. Juli 2014, wurde am Wiener Straflandesgericht der Prozess gegen Josef Slowik, den " guten Jungen aus Jena", fortgesetzt.

Im überfüllten Saal 303, und nicht im Saal 203, wie die Genossen Journalisten einer im ehemaligen Stasi-Paradies erscheinenden Zeitung in ihrer Online-Ausgabe zu berichten wußten.

Diesmal wurde der Angeklagte - wie es die Rechtsordnung vorschreibt - in Handfessel vorgeführt. ( Am ersten Verhandlungstag hatte man aus ungeklärten Grunden davon Abstand genommen, Josef Slowik so zu behandeln wie alle aus der U-Haft vorgeführten Angeklagten, nämlich mit Handschellen.)

Beifall, fröhliches Lachen und Gesänge von seinen Gesinnungsfreunden gab es für den "guten Jungen aus Jena" als er zur Verhandlung geführt wurde. Dem Angeklagten bereiteten die Beifallskundgebungen sichtlich Vergnügen, wie auch seine Rechtsfreunde im Verhandlungssaal froh und heiter gestimnmt waren.

Slowik und seine Rechtsfreunde hatten auch allen Grund guter Laune zu sein: Vertreter der deutschen Botschaft wohnten der Verhandlung bei und auch ein Landstagsabgeordneter war vom ehemaligen Stasi-Paradies nach Wien gereist, um sich mit den "guten Jungen aus Jena" zu solidarisieren.

Auch auf den Toilette-Anlagen hinterliessen Fan Josef Slowik ihre Botschaften ....