Eine dumm-dreiste Frage, die beantwortet werden muss !


Eklat bei Pressekonferenz mit Josef Weidenholzer, Menschenrechtssprecher der     S&D ( die Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europaparlament) am 3.November 2014 im Haus der EU (Wien).

 
"Gewalttätige Kindererziehung in Wien ? - Europa muss zur Kinderschutzzone werden !" sowie Rosenkrieg und Obsorgeverfahren einer ungarischen Aktivistin, waren als Themen für dieses Pressegespräches vorgegeben.


Eine der knapp ein Dutzend Personen, die bei dieser Pressekonferenz anwesend waren, wurde  von Monika Pinterits ( Kinder - und Jugendanwaltschaft Wien) mit den Worten "empfangen": Ah, die Kinderrechtler sind auch da!

Monika Pinterits (Kreis)


Diese im Widerspruch zu Tatsachen stehende falsche Zuordnung könnte mit einem      etwas eingeschränkten Urteilsvermögen der Frau Pinterits zu erklären sein.


Keine irgendwie logische Erklärung kann es für die dumme, präpotente Bemerkung der Kinder- und Jugendanwältin Monika Pinterits geben: "Habt ihr nichts besseres zu tun      als immer bei sowas dabei zu sein ?"


Nun geachtet, dass der vermeintliche Kinderrechtler einer veröffentlichten Einladung zu dieser Pressekonferenz gefolgt ist, und sich eigentlich die Frage aufdrängen müsste, ob denn die anderen Anwesenden auch "nichts besseres zu tun" hatten, muss diese Frage    aus Sicht des angepöbelten "Kinderrechtler" wie folgt beantwortet werden:


Nein, Genossin Pinterits, er hatte niemals etwas besseres zu tun als Interesse, Solidarität und Mitgefühl für und mit jenen Unglücklichen zu haben, denen das Schicksal und/oder unmenschliche Bürokraten das Leben zur Hölle gemacht.


Uneingeschränktes Mitgefühl für Opfern jenes von ihren Gesinnungsfreunden, Frau Pinterits, hoch gejubelten Wiener Gerichtsgutachters, der aufgrund seiner Tätigkeit in     der NS-Zeit als befugt angesehen wurde den "Beweis" zu erbringen, dass es im Widerspruch zu Behauptungen von Nobelpreisträgern ua. sowie späteren Eingeständ-nissen der Behörden gar keine Missbräuche in psychiatrischen Klinken der UdSSR   gegeben hat ..


Mitgefühl mit einer Krebskranken, die auf einer Tragbahre in den Gerichtssaal geschleppt und dort erleben musste, dass den Ausführungen eines meineidigen Gutachter Glauben geschenkt wurde, eine vierzig Zentimeter lange Wunde einer Brustentfernung sei lediglich ein "Schönheitfehler" und beeinträchtige keinesfalls ihre Lebensqualität. Dass sie wenige Wochen später an diesem nur mehr mit Morphiumspritzen behandelten "Schönheitsfehler" starb, sei nur so am Rande erwähnt.


Mitgefühl mit den Opfern des "größten Finanzbetrüger Österreichs" (© Kurier), dessen "Gutachten" als Sachverständiger beim LG f Strafsachen Wien als "richtig" bestätigt wurden von einem kollegialen "Gutachter",  der laut Profil mit unterschlagenen 300 Millionen nach Kanada abhaute.


Mitgefühl mit Opfern von Bombenangriffen, da er selber Folgen eines solchen Bomben-Angrifffes erleben musste.


Mitgefühl mit jüdischen Schulmädchen (deren Grosseltern einst in den KZs Mauthausen und Dachau dahinvegetierten) fast ein halbes Jahrhundert nach der NS-Zeit in Wien        auf offener Straße verspottet, beschimpft und misshandelt wurden.


Mitgefühl mit Unglücklichen, die am Brünner Todesmarsch mitmachten mussten.


Mitgefühl mit jenen ungarischen Flüchtlingen, die ihm ihre Leiden in einer Klosterneuburger Kaserne unter Tränen erzählt haben.


Mitgefühl mit jener Mutter, deren Wunsch ihren vom Jugendamt abgenommenen Sohn   für wenige Augenblicke zu sehen eine Heerschar von Polizisten und Verfassungsschützern in Erscheinung treten liess, obwohl dieses kurze Wiedersehen als "Kundgebung"  polizeilich genehmigt worden war.


Mitgefühl mit jener Mutter, die ihr im Mödlinger Krankenhaus geborenes Kind aufgrund eines in Wien initierten "Babsausfolge-Verbot" beim Verlassen des Krankenhauses nicht mitnehmen sollte.


Mitgefühl mit dem Vater des grausam ermordeten kleinen Buben Luca sowie Mitgefühl  mit jenen Kinder-und Elternrechtsaktivisten, der sich mit dem Fall Luca befasste und     seit fünf Jahren eingekerkert ist.


Mitgefühl mit zahllosen recht(s)kräftig Verurteilten, bei deren Verhandlungen der vermeintliche Kinderrechtler nie das Gefühl hatte rechtsstaatlichen Verfahren beizuwohnen.


Die Liste der vom Schicksal Benachteiligten, die das Interesse und Mitgefühl des "Kinderrechtler" geweckt, könnte noch um etliches erweitert werden.


Genossin Pinterits, so wie in der Vergangenheit der angepöbelte vermeintliche Kinderrechtler nie etwas besseres zu tun hatte, so wird er auch hinkünftlich nichts  besseres zu tun haben !


Sein weiteres Anliegen wird sein unentwegt darauf hinzuweisen, dass er sie - Genossin Pinterits - aufgrund ihrer Bemerkungen weder für den Posten einer Kinder-und Jugend-amtsanwältin geeignet erachtet, noch ihr Verhalten und verbale Entgleisung im Einklang   zu bringen weiss mit sozialdemokratischen Grundsätzen.












 

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