Freisprüche im Westenthaler-Prozess - Eklat der Anklägerin

 

Freisprüche für Westenthaler und Kornhoff                                        Eklat durch Anklägerin Barbara Schreiber

 

Oberstaatsanwältin Barbara Schreiber sorgte für Empörung


Ing. Peter Westenthaler, Ex-Vorstand der österreichischen Fußball-Bundesliga, wurde am Freitag im Wiener Straflandesgericht vom Vorwurf des schweren Betrug und der Untreue freigesprochen worden. Auch für den mitangeklagten Thomas Kornhoff, Ex-Vorstand der österr. Fußball-Bundesliga, gab es einen Freispruch.

 

Ing. Peter Westenthaler und Gattin Dagmar fallen sich nach dem Urteil in die Arme

Richter Wolfgang Ettl leitete die Verhandlung souverän und begründete das Urteil des Schöffengerichts auch sehr ausführlich.

Ein umsichtiger Verhandlungsleiter - Richter Wolfgang Ettl

Anklägerin Barbara Schreiber meldete "Nichtigkeitsbeschwerde" an, die Freisprüche sind daher nicht rechtskräftig.

Empört zeigten sich nicht nur Westenthaler über Staatsanwältin Barbara Schreiber, sondern auch Anwälte und Prozessbeobachter. Anklägerin Schreiber hatte in ihren Schlussplädoyer ungemein harte Worte gefunden: Westenthaler betrachte die Republik offenbar als „Melkkuh“, die "Prognose für seine Zukunft sei düster" ....

Schreiber sprach von einer „nahezu unerträglichen Mischung aus Korruption, Inkompetenz und Ignoranz“. Die Angeklagten treffe der Vorwurf der Korruption. Sie sei „der festen Überzeugung“, dass beide Angeklagten betrogen haben. Ihre Unschuldsbeteuerungen seien „völlig unglaubwürdig“.

Ungeheuerlich auch, dass Schreiber zwei Zeugen der falschen Zeugenaussage bezichtigte !

Nach der Verhandlung äußerte Westenthaler gegenüber den Medien, dass Anklägerin Schreiber gegen das Objektivitätsgebot der Staatsanwaltschaft verstoßen habe.

Westenthaler forderte Konsequenzen, einer Forderung, der man sich anschließen muss !

Ing. Westenthaler und Anwalt Kralik äußern sich zum Verfahren und zu den Entgleisungen der Anklägerin Schreiber