Henry M. Broder verteidigt Österreich

 

"Es ist schlicht und einfach ein fataler Irrweg, dass die Sozialdemokraten im österreichischen Burgenland mit der FPÖ ein Bündnis eingehen wollen. Die SPÖ wird das politisch bitter bereuen", meinte unbedingt äußern zu müssen die Genossin Yasmin Fahimi, Generalsekretärin der deutschen Sozialdemokraten (SDP).


Auch der stellvertretende Vorsitzende der SPD, Ralf Stegner, wusste festzustellen: "Alle wissen, dass wir gegen Koalitionen mit Rechtspopulisten sind - das ist nun wirklich kein Geheimnis".


Diese Wortspenden kritisiert - mit vollem Recht - Henry M. Broder in einem Kommentar in der WELTWOCHE:


"Kein Geheimnis ist auch, dass die Österreich spätestens seit 1955 eine souveräne Republik ist. Nur der Generalsekretärin der SPD und dem stellvertretenden Parteivorsitzenden muss das irgendwie entgangen sein.

Deswegen mischen sie sich in die inneren Angelegenheiten der Alpenrepublik ein.
Mit reinen Herzen, denn die SPD hat noch nie mit "Rechtspopulisten" koaliert.


Dafür ist sie Kooperationen mit der LINKEN eingegangen, in Berlin, in Brandenburg ..... und zuletzt in Thüringen.

Ohne sich daran zu stören, dass die LINKE die Nachgeburt der SED ist, die in der DDR das Sagen hatte und damit auch für das Grenzregime verantwortlich war.


Also für die über tausend Mauertoten an der deutsch-deutschen Grenze.

Gemessen daran gehören die Verfehlungen der österreichischen "Rechtspopulisten" in die Abteilung "Parken im Halteverbot.


Nun muss man sich fragen, was die SPD unternehmen wird, um die Burgenländer abzustrafen. Wird sie Yasmin Fahimi und Ralf Stegner in den äussersten Osten der Ostmark schicken ?


Wir wollen es nicht hoffen. Grausame und unverhältnismässige Strafen sind nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verboten" ....