Fehlermeldung

Deprecated function: The each() function is deprecated. This message will be suppressed on further calls in _menu_load_objects() (Zeile 579 von /home/hostdata/nechvatal/public_html/wienpost_at/includes/menu.inc).

Pressekonferenz: Tatort Jugendamt

 

Anmerkungen zu der am Montag, den 19.März 2018, im Presseraum der Liste Pilz in 1010 Wien stattgefundenen Pressekonferenz  zu einem Thema, das einem zum Hals raushängen muss - nicht wegen dem Thema an sich, sondern wegen der unerträglich präpotenten Gleichgültigkeit und Gewissenlosigkeit mit dem die "Machthaber und ihre Profiteure"  diesem Thema - dem unsagbaren Leid von Kindern und deren Eltern  -  tatsächlich gegenüberstehen.

In Rahmen der Pressekonferenz erhob der ehemalige Erzieher Herbert Slezak schwere Vorwürfe gegen das Wiener Jugendamt und dem >Bürgermeister der Stadt Wien und LH Dr.Michael Häupl 

Slezak sprach von "Kinderhandel", "Arbeitssklaven" und "sexuellen Missbrauch" für die Jugendämter verantwortlich waren - es sei dato niemand dafür zur Verantwortung gezogen ...

Die Darstellung des Problems durch die Frauensprecherin der Liste Pilz, Maria Stern, zeigt mit aller Deutlichkeit die "Problematik des Problems" > Vollständige Aufzeichnung der Pressekonferenz

Frau Stern begann ihre Ausführungen mit der 126-jährigen Geschichte der Findelhäuser in Wien in der Zeit 1784 - 1910 und wußte ferner mitzuteilen, dass sich diese "nie aufgearbeiteten Vorgänge in den Wiener Findelhäusern  ( sie sprach von 750.000 Opfer ) nahtlos (sic) in den Jahrzehnte später stattgefundenen Heimkinderskandal in der Gemeinde Wien (nach 1945)  anschliessen würden" ...

Mit dem "nahtlos-Anschluss-Argument" gelang der Frauensprecherin der Liste Pilz ein Zeitsprung von mehreren Jahrzehnten, die für die - grauenhafte - Entwicklung des "Jugendwohlfahrtswesen" von relevanter Bedeutung waren !

1918 bildeten sich in Österreich, Bayern und Ungarn nach sowjetischen Vorbild  sogenannte "Räterepubliken". Die zu "Soldatenräten", "Arbeiterräten"und "Fürsorgeräten" ernannten Genossen und Genossinen walteten ihres Amtes - der "rote Terror" erreichte auch in Mitteleuropa erschreckendes Ausmass.

Die "Fürsorgeräte" waren achtsam darauf bedacht, dass die gemäß "Neuer Ordnung" zur Sache degradierten "Kinder" unter ihrer Kontrolle gerieten, mehr oder weniger in das Eigentum des Staates - meint Partei - gelangten.

Die damals von den "Fürsorgeräten" mit Bedenkenlosigkeit sondergleichen - durchaus mit den heutigen Vorgangsweisen vergleichbar -, vorgenommenen Kindesenziehungen führten zu unzähligen Tragödien.

Nach dem "roten Terror" begann ein anderer - die während der "austrofaschistischen Herrschaft" installierten "Fürsorgeräte" hatten nicht nur den Amtstitel ihrer "roten" Vorgänger übernommen, sondern auch deren Methoden - die bis heute gleich geblieben scheinen ..

Auch die Zeit 1938-1945 erwähnte die Frauensprecherin der Liste Pilz bei ihrer Darstellung der Geschichte des "Jugendwohlfahrtwesen in Österreich" nicht explizit, da sich ja ihrer Meinung nach "die Vorgänge bis 1910 nahtlos anschliessen an denHeimkinderskandal bei der Gemeinde Wien in den Jahren ab 1945 ...

So sehr ich den Kampf gegen das ideologisch-ökonomisch geprägte "Jugendwohlfahrts-(Un)wesen" positiv gegenüber stehe - und mich auch jahrzehntelang in diesem Sinne betätigte -, so sehr ist mir das unerträgliche Agieren einer kleinen Clique zuwider, die ihre Probleme zu einer Angelegenheit der Allgemeinheit mach(t)en und nahezu schon bei jeder Partei ihre "Beschwerden" vorzubringen wussten.

Wie sollte nunmehr auch die Liste Pilz Verständnis für diese unzählige Male vorgebrachte "Empörung" einer "Beschwerdeführerin" aufbringen:

Sie habe das Jugendamt in Kenntnis gesetzt, dass ihr eigener Sohn (angeblich)Rauschgift konsumiere,  und fordere daher uneingeschränkte Besuchs- und sonstige Rechte bezüglich dessen Sohn, ihrem von ihr ach so sehr geliebten Enkel - dessen Vater sie  beim Jugendamt denunziert  ...

Dass der solcherart im Verruf geratetene Sohn kein allzu großes Animo hat, seinen Sohn den Einfluss der etwas "nachtragenden", informativ tätigen Oma auszusetzen, erscheint irgendwie nachvollziehbar.

Wie sollte nunmehr auch die Liste Pilz Interesse haben am "Agieren" - sprich Intrigrieren -  einer sattsam bekannten "Beraterin", die unterstützt von ihr treu ergebenen "Aktivisten" - darunter  ein die Staatsmacht generell ablehnender, sich als "Mensch" bezeichender Akteur - bei einer Strafverhandlung wegen Verletzung der Unterhaltspflicht für die Verantwortung des Angeklagten weitgehendes Verständnis entgegenbrachte.

Der Angeklagte zeigte - moralisch unterstützt von der "Beraterin und ihrem Team" - nicht das geringste Verständnis für die Bemühungen der Strafrichterin ihm zur Einsicht zu bewegen, dass er bei einem Gehalt von über € 6000.- doch € 400.- an Alimente für seinem Sohn zahlen könne, und dass das Besuchsrecht nichts mit einer Unterhaltsverpflichtung zu tun hat.

( Soweit mir bekannt ist, verlor der "bestens Beratene" wegen dieser "Unterhaltsgeschichte" seinen gutbezahlten Job ... )

Von dieser vortrefflichen "Beraterin" ist mir ein Schreiben bekannt, worin sie einen gerichtlich beeidigten Sachverständigen ersucht, bekannt zu geben, wieviel es kosten würde, wenn er das Gutachten eines anderen Sachverständigen "zerlege" ...

Pressekonferenz Jugendamt

News: Vater kämpft um sein Kind

Rubrik: