Prozessbericht und Wirklichkeit

 

Aufgrund einer OGH-Entscheidung wurde am 18.Juli 2016 vor dem LG Krems die Verhängung der Maßnahme über "Justizrebell" Mag. Herwig Baumgartner neu verhandelt. Zahlreiche Begründungsmängel des im ersten Rechtsgang ergangenen Urteils veranlasste den OGH die Neudurchführung des Verfahrens anzuordnen.

Von der Tatsache, dass die Verhandlung am 18.Juli 2016 vor dem LG Krems ein zweiter Rechtsgang war, und andere relevante Fakten erwähnte der ungemein phantasiebegabte Autor der nachfolgenden "Reportage" (Foto)  nichts ...

Der Phantasiebegabte war bei dieser von 9:15 Uhr bis 17:30 Uhr dauernden Verhandlung nur kurzzeitig ( wie bei ihm üblich ) anwesend, verlies um ca 10 Uhr den Verhandlungssaal .... und tischte den Lesern der Kronenzeitung das Märchen auf, dass die Verhandlung vertagt worden sei !!!

In Kürze wird hier der turbulente Verlauf der angeblich "vertagten" Verhandlung online gestellt - war vorgesehen, konnte aber aufgrund eklatanten Zeitmangel (noch) nicht verwirklicht werden. Einige Schmankerl vorweg:

Der damals in der JV Mittersteig inhaftierte Baumgartner wurde seinen Angaben zufolge in einem von zwei Polizeiautos begleiteten Arrestantenwagen angeblich mit Blaulicht zum LG Krems gebracht.

Dortselbst harrten mehr als zwei Dutzend um die Sicherheit besorgten, schwer bewaffnete Staatsdiener des als brandgefährlichen Räuberhauptmann empfundenen Baumgartner, dessen gefesselte Hände an einem Bauchgurt fixiert waren.

Die Frage des Richters, ob man dem im Gerichtssaal von fast zwei Dutzend und vor dem Gerichtssaal von zwei weiteren Dutzend Staatsdienern bewachten Baumgartner die Handfessel abnehmen könne, beantwortete der "Einsatzleiter" mit der Erklärung: "Ich kann für die Folgen einer solchen Maßnahme nicht garantieren" .....

Baumgartner blieb während der Verhandlung, bzw der kurzen Zeit in dem er im Gerichtssaal anwesend war, gefesselt ...

 

 

 

Rubrik: