Der Einladung folgend traf ich zeitgerecht (15:00 Uhr) - nachdem ich der in Wien bis 12.15 Uhr dauernden Pressekonferenz zum gleichen Thema (aufmerksam) beigewohnt - in Salzburg ein.

Den Tagungsort - Europasaal auf den Mönchsberg - mußte ich aufgrund des Umstandes, dass ich in der Eile (Ausrede) die Tagungsunterlagen nicht genau gelesen, auf etwas abenteuerliche Weise "erklimmen":

     

Mit dem Lift (wie in den Tagungsunterlagen gestanden ... ) wäre es sicherlich schneller und vorallem weniger anstrengend gewesen ...

    

Die anlässlich des "Internationalen Tag der Menschenrechte" angekündigte Präsentation des "Menschenrechtsbericht 2018" und die renommierten Veranstalter "Österreichisches Institut der Menschenrechte", "Universität Salzburg" und die "Stadt Salzburg" haben die Zuhörer im randvollen Europasaal auf den Mönchsberg einiges erwarten lassen.

 

 

 

Die Ausführungen der Referenten waren hinsichtlich Argumentation und Diktion durchaus akzeptabel, wenngleich mE vorwiegend theoretischer Natur -  von den Wortmeldungen aus dem Publikum konnten man das nicht unbedingt behaupten.  

Ua wußte einer - sicherlich in Kenntnis des Tagungsmotto "Menschenrechte auf lokaler Ebene" - auf ein Erkenntnis des Supreme Courth in USA bezüglich der Rechte der Indianer hinzuweisen ...

Ein anderer stellte die Frage, ob einer Glaubensgemeinschaft, deren einzelne Mitglieder sich an Kinder vergriffen, besondere Rechte eingeräumt wurden.

Viele Täter seien nicht verfolgt bzw. nicht abgeurteilt worden.

Zu dieser "etwas" provokanten Frage wußte ua ein pensionierter Richter aus Wien auszuführen, dass Verjährungsfristen immer, auch bei Mitglieder einer Religionsgemeinschaft, zu beachten seien ..

Der aus meiner Sicht bedeutsamste Diskussionsbeitrag kam ebenfalls von diesem Richter: Es sei ihm während seiner richtlichen Tätigkeit beim Sozial- und Arbeitsgericht nicht ein einziger Fall einer Benachteilung aus geschlechtlichen Erwägungen (Diskriminierung) bekanntgeworden.

In den Kollektivverträgen fänden sich keine diesbezüglichen Bestimmungen, und würde es auch in allen Unternehmungen von der Arbeiterkammer unterstützte Betriebsräte geben ..

Die seinen Erfahrungen widersprechenden Behauptungen würden lediglich aus politischen Gründen verbreitet.

Die Mitarbeiterin einer Frauenrechtegruppe widersprach dem engagiert, wenngleich nicht überzeugend - die vom pensionierten Richter geforderten nachvollziehbaren Beweise konnte die Aktivistin nicht nennen.

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Tagung gabs Speis und Trank.

 

Als Resümee für mich von dieser Tagung würde ich die Worte des seligen Kaisers Franz Josef wählen: "Es war sehr schon, es hat mich sehr gefreut".

Mehr Fotos von der >Tagung im Europasaal auf dem Mönchsberg und dem anschliessenden Besuch des > Salzburger Weihnachtsmarkt

 

 

Rubrik:

Salzburg: Präsentation Menschenrechtsbericht 2018