Schauprozesse in Moskau, Prag und Budapet - Ermittlungen in Wiener Neustadt

Schauprozesse in Moskau, Prag und Sofia - Ermittlungen in Wiener Neustadt

Gestern, 11.11.2014, von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr im honorigen Collegium Hungarium Vorträge renommierter Fachleute (Univ.-Prof. Stefan Karner ua) über grauenvolle Vorgänge bei "Sowjetischen Schauprozessen" gehört.

Merkwürdig, obwohl ich bei den Prozessen in Moskau, Charkow, Prag, Sofia usw nie dabei gewesen bin, kam mir alles so vertraut vor - prügelnde Polizisten, gefälschte Beweise, falsche Zeugenaussagen, manipulierte Ermittlungen, kriminelle Richter und Ankläger, rechtsverletzende Urteile ....

Eine Stunde später, um 18.30 Uhr, noch unter den Eindruck dieser erschütternden Berichte stehend, wurde ich zu Hause durch mir übermittelte Unterlagen mit österreichischen Vorgängen konfrontiert:


Dem Opfer zweier Gewalttäter war von Staatsanwältin Mag. Katharian Wiener ( Sta Wr. Neustadt ) zu GZ. 2 Sta 253/14y -2 mitgeteilt worden, dass das Opfer nicht als Opfer, sondern als Erstbeschuldigter (sic) geführt wird, das Verfahren gegen einer der brutalen Gewalttäter eingestellt und er - das zusammengeschlagende Opfer - das Recht habe zu erfahren, "aufgrund welcher Fakten und Erwägungen" das Verfahren gegen den Gewalttäter eingestellt wurde ...


Staatsanwältin Mag. Katharina Wiener tat kund, dass sie in Verletzungen wie zerbrochene Kniescheibe ( mit voraussichtlichen Dauerfolgen ), Bruch von Lendenwirbel und Verletzungen im Brust und Rückenbereich "keinen Anhalt für eine strafbare Tat" erblicke ....

Fotos zeigen den schwerverletzten "Erstbeschuldigten" nach stundenlanger Operation, sowie die Implantate, die ihm eingesetzt wurden - und voraussichtlich nie mehr entfernt werden.