Strafverfahren "Ing. Peter Westenthaler und Thomas Kornhoff"

Als aufmerksamer Beobachter des Prozesses "Westenthaler und Kornhoff" und ebenso aufmerksamer Leser der Medienberichte über diesen Prozess darf ich anmerken, daß mich dieses "Strafverfahren" sowie die "Prozessberichte" darüber in meiner Ansicht gestärkt haben , die ich mir als in seinen Erkenntnisfähigkeiten nicht eingeschränkter (Un)Rechtsunterworfener bilden mußte und auch auf dieser Website festgehalten habe:

Osterreich war nie ein Rechtsstaat, Österreich ist kein Rechtsstaat, und ob Österreich je ein Rechtsstaat werden könnte, ist für mich zweifelhaft.

17.Okt 2014 - Erster Verhandlungstag im Prozess "Westenthaler & Kornhoff"

Ing. Peter Westenthaler bei der Vorbereitung seiner Powerpoint-Präsentation, beobachtet von der Anklägerin Barbara Schreiber

 

Von Karl Kraus leidenschaftlich bekämpft - die von ihm als "Journaille" bezeichneten Pressevertreter

In der Causa Westenthaler muss einem - wenn man einen extrem ausgeprägten Hang zur Idiotie und/oder Niedertracht ausschliesst - die mediale Frohbotschaft "Westenthaler wurde durch Aussage von Kornhoff belastet" unverständlich sein:

Kornhoff bestätigte Westenthalers durch eine beeindruckende Powerpoint-Präsentation unterstützte Widerlegung der keinesfalls schlüssigen Anklage und hat lediglich erwähnt, dass er und "Peter" bei manchen Themen anderer Meinung waren - von einer "belastenden Aussage" war im Gerichtssaal absolut nichts zu hören.

Zu hören und zu sehen waren am ersten Prozesstag hingegen die gestenreichen ausufernden Darstellungen der Frau Oberstaatsanwältin Schreiber, die glaubte Fragen erklären zu müssen, die sie - rhetorischer Leckerbissen - selber stellte:
"Was ist der Österreichische Fußballverband ?", "Was ist die Bundesliga ?", "Was ist ....?" ...

Nicht gefragt und erklärt hat die Anklägerin, ob ein Fußball rund sei und ob ein Fußballfeld vier Ecken habe.

Ich habe das theatralische Anfangsplädoyer der Frau Oberstaatsanwältin Schreiber als für ein Strafverfahren unpassend erachtet und hätte nur dann Verständnis für den ungemein gestenreichen Vortrag gezeigt, wenn er im Rahmen einer Prüfung vor dem Reinhardt-Seminar gehalten worden wäre.

Bestürzend die Erklärung Westenthalers vor der Powerpoint-Präsentation: Nicht ein einziges Mal hätten ihm die Vertreter der Anklagebehörde - Oberstaatsanwältin Schreiber und Staatsanwalt Alexis - kontaktiert und ihm Gelegenheit gegeben ihnen jene Beweisurkunden vorzulegen, die er dann in der Powerpoint-Präsentation zeigte - und die nunmehr auch im Internet abrufbar sind !

Die Staatsanwaltschaft ist verpflichtet die Erfolgsaussichten einer Anklage gewissenhaft zu prüfen. Im gegenständlichen Falle ist zweifelhaft, ob man dieser Prüfungspflicht dadurch nachgekommen ist, den Verdächtigten durch Oberstaatsanwältin Schreiber und Staatsanwalt Alexis gar nicht zu befragen und ihm nicht ersuchte, entlastende Beweisurkunden vorzulegen ...