Wie das Tschechische auf die Färöer kam

Wie das Tschechische auf die Färöer kam

Obgleich  Kurfürst  Karl Albert von Bayern die Pragmatische Sanktion  unterschrieben hatte, versuchte er  nach dem Ableben von Kaiser Karl VI als sein Schwiegersohn  Erbansprüche geltend zu machen  und ließ sich in Prag zum König von Böhmen krönen.

Die österreichischen  Feldherren Neipperg und Khevenhüller  beendeten nicht nur diesen  Politspuk, sondern besetzten im Gegenzug sogar München. Diejenigen Adeligen, die  Karl  Albert  voreilig in Prag gehuldigt hatten – es waren fast durchwegs tschechische, wurden  des Landes verwiesen, das heißt, auch des gesamten Heiligen Römischen Reiches  Deutscher Nation.

Adalbert-Stifter-Ausstellung

Adalbert Stifter – Erzähler der Weltliteratur

Der Museumsverein Kautzen präsentiert die Sonderausstellung „Adalbert Stifter – wenig Bekanntes“.

 

Jugendbildnis von Adalbert Stifter *  Blick in die Ausstellung

Adalbert Stifters Name wurde in seinem Heimatland Böhmen lange Zeit beinahe totgeschwiegen. Das Stigma der deutschen Herkunft und der deutschen Muttersprache ließ ihn und eine ganze Reihe bedeutender Persönlichkeiten (Kafka, Rilke, Schiele, Freud, Mahler) nach dem Zweiten Weltkrieg für den Zeitraum von zwei Generationen verschwinden.

Große Chance für deutsche Organisationen in Polen

AGMO e.V. - Große Chance für Organisationen der Deutschen in der Republik Polen

Drucken

Im September 2013 legte die AGMO e.V. unmittelbar nach der Bundestagswahl Beschwerde beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages ein (vgl. dazu AGMO-Intern 6/2013).

Gegenstand der Petition war die häufig sehr willkürliche Handhabung der Teilnahmebedingungen für Deutsche im Ausland durch die kommunalen Behörden in der Bundesrepublik Deutschland.

Gernot Facius: Prager Beton

Wien, am 23. Juni 2014

Prager Beton

von Gernot Facius

Bernd Posselt (CSU) kann man nicht nachsagen, dass es ihm an rhetorischem Geschick mangele, kleine Schritte im (sudeten-)deutsch-tschechischen Verhältnis zu politischen Meilensteinen hochzujubeln. Die Pfingst-Botschaft, mit der sich der Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft auch in diesem Jahr aus der Fuggerstadt Augsburg meldete, lautete unter anderem: Die Aufarbeitung der Geschichte sei inzwischen eindeutig in der Mitte der (tschechischen) Gesellschaft angekommen, „weil die besten Köpfe des Nachbarvolkes diesen Weg seit Jahrzehnten mit großem Mut gegangen und bei uns auf aufgeschlossene Partner gestoßen sind“.

Hohe Auszeichnung für Prof. Dietmar Grieser

 

Mittwoch, 18.Juni 2014
Kongress-Saal des Bundeskanzleramtes
Wien I.Ballhausplatz 2

 

Überreichung des


Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich


an  Prof. Dietmar Grieser



 

 

In überfüllten Kongress-Saal des Bundeskanzleramtes überreichte  Bundesminister Dr. Josef Ostermayer dem Erfolgsautor Prof. Diemar Grieser das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

 

Videos und Bildergalerien - alle Fotos und Videos © Alfred Nechvatal - auf dieser Website erinnern an diese bemerkenswerte Festveranstaltung.

Bemerkenswert war diese Feier, da es nicht oft vorkommt, wie BM Dr. Ostermayer hinzuweisen wußte, daß sich im Festsaal mehr Gäste eingefunden als Sitzplätze vorhanden.

Sicherlich einmalig, daß ein Bundesminister bei Feierlichkeiten im Bundeskanzleramt mit Pfiffe und Buh-Rufe bedacht wurde, wie es BM Dr. Ostermayer mit seinem "Geständnis" erfahren hat >  http://youtu.be/ORbSXVpnb7M

 

Fragen der Sudetenpost an Sie:

Wien, am 17. Juni 2014

Fragen der Sudetenpost:

Wie halten Sie es mit Ihrem Recht auf Eigentum an Ihrem aufgrund der
Beneš-Dekrete enteignetem Vermögen?

Vor rund zwanzig Jahren wurde zwischen der deutschen Regierung und jener in Prag ein Vertrag über „gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit" unterzeichnet. Beide Seiten erklärten damals in einem Briefwechsel, dass sich dieser Vertrag nicht mit Vermögensfragen beschäftigt. Seit damals gibt es keine Initiative zur Lösung der Vermögensfrage. Diese ist also nach wie vor offen.

Gauck und die "Wunder der Versöhnung" - von Gernot Facius

Gauck und die „Wunder der Versöhnung“

von Gernot Facius

Joachim Gauck sei Dank. Der deutsche Bundespräsident hat während seines Staatsbesuchs in Prag das Thema der Vertreibung berührt - wenn auch kurz und vorsichtig. Immerhin, dieses traurige historische Kapitel wurde nicht total ausgespart, da verhielt sich Gauck anders als viele Berliner Offizielle bei Visiten an der Moldau. Er bettete es ein in die bei solchen Anlässen übliche Erinnerung an die deutsche Besatzungszeit; er sprach.vom „letzten Akt des Dramas" nach 1945, als „auch die Deutschen ihre Heimat verlassen mußten, durch Flucht, Vertreibung, Zwangs­aussiedlung, ethnische Säuberung, Odsun - wie immer Sie es nennen mögen - Schuldige und Unschuldige zugleich".

Neue Sonderausstellung im Mährisch-Schlesischen Heimatmuseum

Neue Sonderausstellung im Mährisch-Schlesischen Heimatmuseum ab 6. September

Utl.: 50 Jahre Patenschaft Klosterneuburg über Sudetendeutsche

Vor 50 Jahren hat Klosterneuburg, als erste österreichische Stadt, die Patenschaft über die Sudetendeutschen übernommen, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus ihrer angestammten Heimat vertrieben worden sind. Man wollte ihnen nach ihrer Entwurzelung wieder einen geistigen und kulturellen Mittelpunkt geben.

Österreicherin will Berlin zu Beistand gegen Prag zwingen

Österreicherin will Berlin zu Beistand gegen Prag zwingen

Vertriebene ringt um Rehabilitierung durch Tschechien

Von Manfred Maurer

Das Verwaltungsgericht in Berlin fällt am 23. Juni eine Entscheidung in einem ungewöhnlichen Rechtsstreit: Es geht darum, ob die deutsche Bundesregierung dazu verpflichtet ist, nach dem Zweiten Weltkrieg aus der damaligen Tschechoslowakei vertriebenen Sudetendeutschen bei deren Bemühen um eine Rehabilitierung durch den tschechischen Staat zu unterstützen.

VLÖ-Podiumsdiskussion: "Europa der Regionen"

Wien, am 11. Juni 2014

VLÖ-Podiumsdiskussion: „Europa der Regionen – Unsere Chance: 

Künftige Aufgaben von Politik und Vertriebenenorganisationen“

Heimatvertriebene diskutierten im Haus der Heimat mit Nationalratsabgeordneten von ÖVP, FPÖ, Grünen und Team Stronach

v.l.n.r. Dipl.Ing. Dr. Wolfgang Pirklhuber (Die Grünen), Christoph Hagen (Team 

Stronach), Anneliese Kitzmüller (FPÖ),SLÖ-Bundesobmann LAbg. aD Gerhard Zeihsel,           Mag.Michael Hammer (ÖVP) 

Der Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) lud für 11.Juni 2014 zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Europa der Regionen –Unsere Chance: Künftige Aufgaben von Politik und Vertriebenenorganisationen“ in das „Haus der Heimat“ ein.

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer