3. internationales Heinrich Ignaz Franz Biber Festival

Barockmusik und Kulinarik Wien, 11. – 14. Juni 2015

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644 – 1704) einer der bedeutendsten Musiker des 17. Jahrhunderts

Paul Hindemith sagte über ihn: „Biber ist der größte deutsche Barockkomponist vor Bach“.

Heinrich Ignaz Franz Biber wurde im nordböhmischen Städtchen Wartenberg am Roll / Straz pod Ralskem als Sohn eines „Schützen“ des örtlichen Landesherrn, Graf Christoph Paul von Liechtenstein – Castelcorno geboren. Er war Schüler im Jesuiten-Gymnasium im schlesischen Troppau / Opava und einer der bedeutendsten Komponisten des Barock. Seine Tätigkeit entfaltete sich vor allem in Salzburg.

Es ist anzunehmen, dass erste musikalische Unterweisungen in Wartenberg erfolgten und sich, nachdem die außergewöhnliche Begabung des Knaben erkannt wurde, bald Förderer fanden, die für seine weitere Ausbildung Sorge trugen. Eine Rolle spielten dabei sicherlich die musikbegeisterten Liechtenstein-Castelcorno. Reichenberg, Prag, Dresden, Wien und Graz kommen dafür in Frage.

1668 trat Biber als Kammerdiener und Musiker in die Dienste des Erzbischofs von Olmütz, Karl Liechtenstein-Castelcorno. Hier und in dessen Sommerresidenz Kremsier entstanden die ersten noch heute bekannten Kompositionen Bibers.1670 ging Biber nach Salzburg und erlangte dort unter Fürsterzbischof Max Gandolph Graf Kuenburg und dessen Nachfolger im Laufe der Jahre die Position des Kapellmeisters (1684). Somit war Biber sowohl für die Dommusik als auch für die Hofmusik zuständig. 1672 hatte er Maria Weiss, Tochter eines vermögenden Salzburger Handelsmannes geheiratet. Drei seiner elf Kinder wurden ebenfalls beachtete Musiker.

Heinrich Ignaz Franz Biber erlangte schon zu Lebzeiten außerordentliche Berühmtheit und Anerkennung als Geigenvirtuose und Komponist. Seine rege Reisetätigkeit trug dazu bei.

1690 erhob ihn Kaiser Leopold I., selbst großer Musikliebhaber, in den Adelsstand (Biber von Bibern). 1704 ist Biber in Salzburg gestorben. Er fand am Friedhof von St. Peter seine letzte Ruhestätte.

Donnerstag, 11. Juni, 19:30 Uhr, Franziskanerkirche KAPELLE, Franziskanerplatz 4, 1010 Wien
MUSICA SACRA VIRTUOSA
Miloš Valent, Violine Solamente naturali Preßburg / Bratislava
– Violinsonaten von Biber, Capricornus, Anonymus (Kromeriz), Tunder, Kerll und Bertali.

Kulinarik ab 21:00 Uhr: Restaurant SANTO SPIRITO, Kumpfgasse 7, 1010 Wien, Kulinarisches “Festival by night”   – Ensemble  Zeitgeist und barocke Köstlichkeiten:

Freitag, 12. Juni, 20:15 Uhr,  KARLSKIRCHE, Karlsplatz, 1040 Wien               
CONCERTI CON TITOLI                                         Ensemble 1756  (Salzburg-Wien)         Leitung: Konstantin Hiller    

– Die Vier Jahreszeiten von Vivaldi           – Sonata Representativa, Battaglia u.a. von Biber

Samstag, 13. Juni, 19:30 Uhr, Kirche MARIA AM GESTADE, Salvatorgasse 12, 1010 Wien
HARMONIA ARTIFICIOSA-ARIOSA                      Bel Berlino (Berlin-Wien)

– Suiten für Violen d ´amore, Streicher und B.c. von Biber und Aufschnaitter

Sonntag, 14. Juni, 19:30 Uhr, Franziskanerkirche KAPELLE, Franziskanerplatz 4, 1010 Wien
BALLETTI LAMENTABILI                                       Pandolfis Consort (Wien)

– Suiten für Streicher und B.c. von Biber und Schmelzer


Kulinarik ab 21:00 Uhr:  Restaurant SANTO SPIRITO, Kumpfgasse 7, 1010 Wien, Kulinarisches “Festival by night”

Um rechtzeitige Reservierung wird ersucht!
Information und Reservierung: + 43 660 15 104 50                                pandolfis@gmx.net

 

 

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