Buchvorstellung

Vladimir Votýpka
Böhmischer Adel
Familiengeschichten

Übersetzt von Walter Reichel, 2. Auflage 2008, 383 S., zahlr. s/w-Abb., gebunden, 

Preis: € 24,90, ISBN 978-3-205-77592-8

 

Firma Böhlau Verlag GmbH & Co.KG, Wiesingerstraße 1, A-1010 Wien
Tel.: (0043) 01 330 24 27, Fax: (0043) 01 330 24 32
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Über Adelsfamilien herrschen in der Öffentlichkeit vielfach verzerrte, widersprüchliche und unvollständige Ansichten. Sie sind von nostalgischer Sicht verklärt oder glorifiziert. Die Frage aber, wie es etwa dem böhmischen Adel nach dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie erging, wurde selten gestellt.

Lobkowicz – Mensdorff-Pouilly – Borek-Dohalsky – Schwarzenberg – Kinsky – Schlik – Sternberg – Czernin – Strachwitz – von Bubna und Lititz – Wratislaw – Hruby und Gelenj – klingende Namen großer böhmischer Adelsgeschlechter, deren Schicksale während der politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts vielfach unbekannt geblieben sind.

Der Publizist und Fotograf Vladimír Votýpka hatte noch in kommunistischer Zeit im Rahmen einer Recherche über denkmalgeschützte Objekte in Böhmen und Mähren die Möglichkeit, hinter die Kulissen der herrlichsten Schlosseinrichtungen zu blicken, wohin ansonsten nur ganz wenige Besucher gelangen. Was er entdeckte waren zahlreiche Kunstgegenstände, historische Möbel und ganze Bibliotheken, die jahrhundertelang sorgfältig gepflegt worden waren, sich nun aber in chaotischem Zustand befanden.

Er begann die Geschichte der ehemaligen Bewohner, der adeligen Familien, aufzuschreiben. Es gelang ihm dabei, wichtige Vertreter des böhmischen Adels ausfindig zu machen und die politisch und persönlich so stark bewegten Jahre gemeinsam mit ihnen zu rekonstruieren.

Vladimir Votýpka, geb. 1932; arbeitet als Journalist für diverse Zeitschriften. 1995 erschien sein erstes Buch über den böhmischen Adel, das nun in Übersetzung vorliegt. Fünf Jahre später folgte die Fortsetzung „Rückkehr des böhmischen Adels“ und nach weiteren fünf Jahren der Schlußteil des Triptychons „Paradoxe des böhmischen Adels“.

 

 

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