Erinnerungen an 1945 (I)

 

Erinnerungen an 1945 – Ein Zeitzeugenbericht (in 2 Teilen) Teil 1

Von Käthe Beringer, geb. Kautz, aus Mischdorf /Karpatenland/Slowakei

Kinderlandverschickung (KLV) nach Kärnten.

Im Herbst 1944 erhielten wir durch die Schule die Nachricht, dass im Rahmen der Kinderlandverschickung (KLV) Schüler im Jänner 1945 nach Kärnten reisen könnten. Ich aus Mischdorf und meine beiden besten Freundinnen - Liesl Hinterschuster aus Waltersdorf und Ida Flickinger aus Schildern, waren sofort begeistert von dieser Möglichkeit, denn wir wollten unbedingt nach Kärnten in die Berge, wir kamen ja aus der Tiefebene - der Schüttinsel.

Befreit und besetzt - OÖ 1945-1955

 

Sonderausstellung des OÖ-Landesmuseums

Befreit und besetzt

Oberösterreich 1945 – 1955

im Schlossmuseum Linz

Ausstellungsdauer: 25. Feber bis 8. November 2015

Eigentlicher Schwerpunkt der Ausstellung ist die Auseinandersetzung mit jenen Massen an Menschen, die binnen kurzer Zeit aus zahlreichen und höchst unterschiedlichen Gründen nach Oberösterreich kamen und/oder Oberösterreich nicht verlassen konnten. So stieg die Bevölkerungszahl Oberösterreichs im Sommer 1945 kurzfristig von rund 900.000 auf über zwei Millionen.

Woher kamen diese Personen, welche Pläne, Hoffnungen und Erwartungen hatten sie?

Vergessener Völkermord in Europa

 

Vergessener Völkermord in Europa

Am Donnerstag, 24.3.2016 begründete das Ö1 Morgenjournal die bevorstehende Verurteilung des serbischen Massenmörders Radovan Karadžić in Den Haag mit dem „schlimmsten Völkermord seit Ende des 2. Weltkrieges in Europa“. Das stimmt so nicht.

Stadtschreiberin des Deutschen Kulturforums

Wolftraud de Concini ist Stadtschreiberin des Deutschen Kulturforums östliches Europa 2015 in Pilsen

Ut.: Es gilt, sich eine Stadt zu erschreiben

Eine vom Deutschen Kulturforum östliches Europa berufene Jury, der auch eine Vertreterin der Kulturhauptstadtgesellschaft Pilsen/Plzen 2015 sowie die tschechische Schriftstellerin Radka Denemarková angehörten, entschied sich für Wolftraud de Concini als Stadtschreiberin in Pilsen 2015. Sie setzte sich gegen 50 weitere Bewerberinnen und Bewerber durch.

Manfred Maurer: Noch ein Gedenkjahr

Noch ein Gedenkjahr

von Manfred Maurer

NACH DEM GEDENKJAHR ist vor dem Gedenkjahr. 2014 stand im Zeichen des Erinnerns an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jah­ren. Jetzt hat gerade das nächste Gedenkjahr begonnen. Die Auseinan­dersetzung mit den zahlreichen heuer anstehenden Jahrestagen rund um das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren wird zwar wohl nicht in der Intensität des 1914er-Gedenkens statt­finden, da es sich nicht um einen run­den Hunderter handelt, dennoch wird auch 2015 ein Gedenkjahr sein.

Denn es besteht nicht nur ein großer Bedarf nach Auseinandersetzung mit dem Untergang des nationalsozialistischen Verbrechertums, sondern auch ein gro­ßes Interesse daran, Deutschland und Österreich bei jeder sich bietenden Ge­legenheit zum Blick in den braunen Spiegel zu veranlassen.

►Zwangsarbeit in den Kohlegruben nach Kriegsende 1945/1946

 

Auf Zwangsarbeit in den Kohlegruben in Mähr.-Ostrau nach Kriegsende 1945/46

Fortsetzung des  Erlebnisberichtes von Max Elsner, Klein-Mohrau Nr. 179 (SdP vom 6.und 7.August 2014)

Viele Leser meines Beitrages vom August 2014 wird es sicherlich interessieren, wie so ein Bergwerk aufgebaut ist und wie die Arbeitsbedingungen tief unten in der Grube waren. Berichten möchte ich auch  über die technischen Einrichtungen von damals und über die schweren gefährlichen Arbeiten die Menschen dort verrichten mußten. Wir waren ja  noch Kinder -  Schüler mit 15, 16 Jahren ohne Muskelkraft. Ich war der Jüngste, Kleinste und Schwächste aus unserer Klein-Mohrauer Gruppe.

Zwangsarbeit in Kohlengruben 1945/46 - Teil 2

Auf Zwangsarbeit in den Kohlengruben in Mähr.-Ostrau nach Kriegsende 1945/46

- Ein Erlebnisbericht von Max Elsner, Klein-Mohrau Nr. 179 – (2)

Die Verpflegung war unser größtes Problem. Das Essen war schlecht und viel zu wenig. Morgens gab es schwarzen Kaffee (allerdings keinen Bohnenkaffe), dazu die Hälfte von einem kleinen Brot. Einen Teil davon habe ich mir in die schwarze dünne Brühe, eingebrockt und den Rest nahm ich mit in die Grube. Das Mittagessen wurde der Frühschicht nach Rückkehr vom Schacht zwischen 14 und 15 Uhr in einer Blechschüssel ausgeteilt. Die meisten Tage in der Woche gab es "Stacheldraht"; das war Dörrgemüse, hauptsächlich Karotten mit etwas Kartoffeln. Beim genauen hinsehen waren darin tote' Würmer zu finden.

Zwangsarbeit in Kohlengruben 1945/46 - Teil 1

Auf Zwangsarbeit in den Kohlengruben in Mähr.-Ostrau nach Kriegsende 1945/46

- Ein Erlebnisbericht von Max Elsner, Klein-Mohrau Nr. 179 – (1)

Was haben Kinder verbrochen, dass man 15 - und 16jährige als Zwangsarbeiter in die Kohlengruben verschleppt und dort schwere gefährliche Arbeiten verrichten lässt, die sonst von erwachsenen Männern verlangt werden?

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