* Rudolf Grulich: Ende des Kosakenstaates

Vor 70 Jahren: Das Ende des Kosakenstaates

Kaum ein Tourist im westlichen Oberitalien weiß heute um die Tatsache, dass in Friaul 1944 die Kosaken hofften, eine neue Heimat zu finden. Unter den Hunderttausenden Russen, die es bis 1945 in der Deutschen Wehrmacht gab, waren auch Kosakeneinheiten, die auf deutscher Seite gegen den Bolschewismus kämpften.

Als die Wehrmacht die Gebiete am Don räumen musste, flohen viele Kosaken mit ihren Familien in Trecks nach dem Westen. Aber trotz einer „Deklaration der Reichsregierung an das Kosaken-Volk“ mit dem Versprechen der Achtung ihrer Rechte waren die Kosaken ohne Heimat. Versuche ihrer Ansiedlung in Weißrussland scheiterten durch das Vordringen der Roten Armee. Manche Kosaken suchten in General Wlassow einen Führer, der aber ein Russland anstrebte ohne selbständige Kosaken.

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