►Zwangsarbeit in den Kohlegruben nach Kriegsende 1945/1946

 

Auf Zwangsarbeit in den Kohlegruben in Mähr.-Ostrau nach Kriegsende 1945/46

Fortsetzung des  Erlebnisberichtes von Max Elsner, Klein-Mohrau Nr. 179 (SdP vom 6.und 7.August 2014)

Viele Leser meines Beitrages vom August 2014 wird es sicherlich interessieren, wie so ein Bergwerk aufgebaut ist und wie die Arbeitsbedingungen tief unten in der Grube waren. Berichten möchte ich auch  über die technischen Einrichtungen von damals und über die schweren gefährlichen Arbeiten die Menschen dort verrichten mußten. Wir waren ja  noch Kinder -  Schüler mit 15, 16 Jahren ohne Muskelkraft. Ich war der Jüngste, Kleinste und Schwächste aus unserer Klein-Mohrauer Gruppe.

Zwangsarbeit in Kohlengruben 1945/46 - Teil 2

Auf Zwangsarbeit in den Kohlengruben in Mähr.-Ostrau nach Kriegsende 1945/46

- Ein Erlebnisbericht von Max Elsner, Klein-Mohrau Nr. 179 – (2)

Die Verpflegung war unser größtes Problem. Das Essen war schlecht und viel zu wenig. Morgens gab es schwarzen Kaffee (allerdings keinen Bohnenkaffe), dazu die Hälfte von einem kleinen Brot. Einen Teil davon habe ich mir in die schwarze dünne Brühe, eingebrockt und den Rest nahm ich mit in die Grube. Das Mittagessen wurde der Frühschicht nach Rückkehr vom Schacht zwischen 14 und 15 Uhr in einer Blechschüssel ausgeteilt. Die meisten Tage in der Woche gab es "Stacheldraht"; das war Dörrgemüse, hauptsächlich Karotten mit etwas Kartoffeln. Beim genauen hinsehen waren darin tote' Würmer zu finden.

Zwangsarbeit in Kohlengruben 1945/46 - Teil 1

Auf Zwangsarbeit in den Kohlengruben in Mähr.-Ostrau nach Kriegsende 1945/46

- Ein Erlebnisbericht von Max Elsner, Klein-Mohrau Nr. 179 – (1)

Was haben Kinder verbrochen, dass man 15 - und 16jährige als Zwangsarbeiter in die Kohlengruben verschleppt und dort schwere gefährliche Arbeiten verrichten lässt, die sonst von erwachsenen Männern verlangt werden?

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