> Meinungen zu SL-Satzungsdiskussion

Meinungen zur SL-Satzungsdiskussion in Deutschland

Utl.: Eine Frage der Ehre

Victor Gollancz, ein britischer Publizist und Philantrop, stellte in Bezug auf die Vertreibungen der deutschen Bevölkerung aus dem Sudetenland, aus Schlesien, Ostpreußen, dem Wartheland und anderen vorherigen Hoheitsgebieten des Deutschen Reiches voller Erschütterung folgendes fest:

„Sofern das Gewissen der Menschheit jemals wieder empfindsam werden sollte, werden diese Vertreibungen als die unsterbliche Schande all derer im Gedächtnis bleiben, die sie veranlasst oder sich damit abgefunden haben! Die Deutschen wurden vertrieben, aber nicht einfach mit einem Mangel an Rücksichtnahme, sondern mit dem denkbar höchsten Maß von Brutalität !“

Warum wurden die Unschuldigen bestraft?  Warum das Opfer?

Warum all dieser Schmerz?

Manfred Maurer-Sudetenpost "Rechtswahrung"

Rechtswahrung

von Manfred Maurer

ZUM THEMA Restitution und Ent­schädigung hört man nicht allzu viel aus der Münchener Hochstraße. Zur in Oberösterreich mit durchaus beachtli­chem Echo gestarteten Umfrage unter Vertriebenen beziehungsweise deren Nachkommen über deren Haltung zur Eigentumsfrage hat sich die Spitze der Sudetendeutschen Landsmannschaft bislang nicht geäußert.

Böse Zungen mögen dies als Ignoranz interpretieren und als Ablehnung jeder Initiative, wel­che auf Restitution und Entschädigung zielt. Genährt werden könnten solche Vorurteile durch die schon vor langem geäußerte Haltung des Vorsitzenden Bernd Posselt, wonach er für sich per­sönlich keinerlei Restitutionsansprüche geltend machen wolle.

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