Gernot Facius: Merkel, Gauck - und Lebenslüge

Merkel, Gauck, und die Gefahr einer neuen Lebenslüge

Von Gernot Facius

Die Geschichte kennt keine Verschnauf­pausen. Ein Vierteljahrhundert nach der epo­chalen europäischen „Wende" steht das wie­dervereinigte Deutschland vor einer neuen, gigantischen Herausforderung, sie ist mit dem Wort „Flüchtlingskrise" ungenau be­schrieben.

Es geht eher um eine Krise der Politik. Sie hat es nicht verstanden, Gefühle und Verstand in die richtige Relation zuein­ander zu setzen. Herausgekommen ist ein Kontrollverlust in der Staatsführung.

> Gernot Facius: Wenn das "Sichtbare Zeichen" verblasst


Wenn das „Sichtbare Zeichen“ verblasst

von Gernot Facius

Um es vorweg zu sagen: Der Nachfolger von Erika Steinbach ist nicht zu beneiden. Kaum einen Monat im Amt, steht Bemd Fabritius, der neue Präsident des deutschen Bundes der Vertriebenen (BdV), vor der ersten Bewährungsprobe. Wird es dem Siebenbürger Sachsen gelingen, den Streit zu beenden, den der Wissenschaftliche Beirat der Bundesstiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" vom Zaun gebrochen hat, um den ungeliebten Stiftungsdirektor, Professor Manfred Kittel, zu Fall zu bringen?

> Manfred Maurer, Kommentar: Die Unvollendete

Die Unvollendete

von Manfred Maurer

AM 17. NOVEMBER 1989 nützten tschechische Studenten eine behördlich genehmigte Kundgebung in Prag anläßlich des 50. Jahrestages der Schließung tschechischer Hochschulen durch das NS-Besatzungsregime zu einer Demonstration gegen das kommunistische Regime. Die Staatspolizei griff mit brutaler Gewalt durch, 600 Personen wurden verletzt. Bereits einen Tag später gingen die Studenten neuerlich auf die Straße und riefen zu einem unbefristeten Streik auf. Das Ende des kommunistischen Regimes war unausweichlich, der Bürgerrechtler Václav Havel Ende Dezember neuer Staatspräsident.

Fragen der Sudetenpost an Sie:

Wien, am 17. Juni 2014

Fragen der Sudetenpost:

Wie halten Sie es mit Ihrem Recht auf Eigentum an Ihrem aufgrund der
Beneš-Dekrete enteignetem Vermögen?

Vor rund zwanzig Jahren wurde zwischen der deutschen Regierung und jener in Prag ein Vertrag über „gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit" unterzeichnet. Beide Seiten erklärten damals in einem Briefwechsel, dass sich dieser Vertrag nicht mit Vermögensfragen beschäftigt. Seit damals gibt es keine Initiative zur Lösung der Vermögensfrage. Diese ist also nach wie vor offen.

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